Aktuelle Studien
 
Generation X


Die heute 30-40jährigen sind auf dem Marsch durch die Unternehmen. Die Personalfachleute und das Management müssen sich darauf einstellen, wollen sie den Leistungswillen, die neuen Ideen und Problemlösungsfähigkeiten nutzen. GenXer bringen neue Kompetenzen mit, kommunizieren anders als die Baby Boomer und haben andere Bedürfnisse und Ansprüche an Unternehmen. Was bedeutet dies ganz konkret für das Personalmanagement, die Managementschulung und Kommunikation? "total care packages"-"securization" - "Stabsübergabe"- "neue Karrieren" sind einige Stichworte für eine internationale Firma, die sich gezielt darauf einstellt.

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Studie über die 17-30jährigen und ihre Auswirkungen auf HR

2002 erstellten wir eine Studie über die nächste grosse Generation, d.h. über die heute ca. 17-30jährigen.

Folgende Fragen werden fokussiert:

  • Was sind die spezifischen Bedingungen ihrer Sozialisation? (Kinderfixierung, Mauerfall, Globalisierung, Migrationswellen Süd-Nord und Ost-West, www, dotcom/dotgone, sehr geburtenschwacher Jahrgang, etc)
  • Auswirkungen auf diese Generation (Wahrnehmungen, Persönlichkeitsstrukturen, Haltungen/ Einstellungen zur Arbeit/Leben/Gesellschaft, etc)?
  • Welche Kompetenzen bringen sie mit?
  • Welche Bedürfnisse/Ansprüche haben sie an ihre Arbeitsumfeld?
  • Bedeutung für Führung und Motivation?
  • Auswirkung auf HR Politik, Rekrutierung, Retaining und Ausbildung (Lernen) und Managemententwicklung?
  • Was sind die wichtigsten Unterschiede zur GenX und den Baby Boomern (älter als 45 J.), und die Bedeutung für Kommunikation ("programmierte Missverständnisse?), Führung und Zusammenarbeit sowie für die Unternehmensentwicklung?

Finanziert wurde diese Studie von mehreren international tätigen Unternehmen (Finanzdienstleister, Pharma, High Tech, Medien und Maschinenbau) in Deutschland und der Schweiz.

Seit 2003 beschäftigen wir uns speziell mit der Risikowahrnehmung dieser Generation. Um folgende Schwerpunkte geht es:

  • Risiko als Lust und Last
  • Neue Risikohierarchien
  • Risiko- und Sicherungsstrategien der 17-30jährigen

Wichtige Ergebnisse sind da.


 

Qualitative Studie: Lehrabbrüche in der Schweiz 2006

In der deutschen Schweiz absolvieren rund zwei Drittel der 16- bis 21-Jährigen eine Berufslehre. Bei 8 bis 40 Prozent (die Zahlen schwanken je nach Statistiken, Studie und Jahr) kommt es zu einer vorzeitigen Lehrvertragsauflösung. Der Blick in die Statistik zeigt: Die Mehrheit der so genannten „Abbrecher“ bricht nicht ab; sie wechselt: den Ausbildungsplatz, den Lehrbetrieb, den Beruf oder den Ausbildungsweg. „Nur“ bei rund 5 bis 7 Prozent aller Lehrlinge kommt es nach den (bis Anfang 2005) statistischen Erkenntnissen zu einem endgültigen Abbruch der Lehre. In den vorliegenden Thesen geht es um den Wechsel.

An der Berufslehre ist eine Vielzahl von Personen, Organisationen und staatlichen Institutionen beteiligt: die Lehrlinge selber, ihre Familie, die Ausbildungsbetriebe und ihre Branche, die Wirtschaft als Ganzes, Berufsschulen und -berater, das Erziehungswesen insgesamt, Behörden und Politik. Ausserdem sind verschiedene Generationen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten daran beteiligt. Die Berufslehre bildet also eine gesamtgesellschaftliche Schnittstelle, auch der Interessenskonflikte. Der Lehrstellenwechsel kann als ein sichtbarer Wegweiser auf die systembedingten Interessenskonflikte gesehen werden.
Dementsprechend stehen sich in der Frage nach dem Phänomen des Lehrstellenwechsels, ganz unterschiedliche Blickwinkel und Interessen gegenüber. Die vorliegenden Thesen wollen einen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Perspektive leisten. Sie beleuchten verschiedene Blickwinkel, um sich der Komplexität des Phänomens anzunähern.

Auftraggeber dieser Studie ist das BBT Bern gewesen.

PDF-Datei Wechsel auf die Zukunft
2006


 

 

Risikokommunikation im Mobilfunk

Seit Jahren wird über "Elektrosmog" und mögliche gesundheitliche Risiken elektromagnetischer Felder (EMF) debattiert.

Wie in jeder gesellschaftlichen Risikodebatte spielen übergeordnete Fragen hinein, hier zum Beispiel: Wieviel Liberalisierung verträgt der Service Public? Welche Rolle spielen Nationalstaaten in einer globalisierten Welt? Oder eben: Welchen gesellschaftlichen Stellenwert hat die Gesundheit?

Begleitet wird die Debatte von steigenden Misstrauen in die politische und wirtschaftliche Führung und die wissenschaftliche Expertise.   

EMF nehmen dabei als "Strahlen"-Risiken eine besondere Stellung ein: Mystische, religiöse Vorstellungen und allgemeine Zukunftsängste fliessen ein - symbolhaft dafür steht möglicherweise die häufig besonders intensive Opposition gegen Antennenstandorte in Kirchtürmen.

Darüber hinaus ist die Uneinigkeit der wissenschaftlichen Community über die Erkenntnisse zur Wirkung elektromagnetischer Felder und über deren Bedeutung gross. In der heutigen Mediengesellschaft ist die Bevölkerung quasi live bei der wissenschaftlichen Erkenntnissgewinnung dabei , die stets relativ ist. Noch bevor sich ein "body of knowledge" entwickelt hat, werden Stellungnahmen verlangt und Ergebnisse diskutiert. Dies potenziert die bestehenden Risikowahrnehmungs-Unterschiede der verschiedenen gesellschaftlichen Interessensgruppen .

Das Risiko elektromagnetischer Strahlung ist auch präsent, weil ein neues Netz für die nächste Mobilfunkgeneration aufgebaut wird. Dieses erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Zahl der Antennenstandorte. Zudem wird damit gerechnet, dass sich die elektromagnetischer Felder in Zukunft weiter verbreiten. Das Stichwort heisst "Pervasive Computing".

Leitfragen der Studie:
Wie sehen die unterschiedlichen Interessengruppen das Risikophänomen Mobilfunk? Wie denken und argumentieren sie (Muster)? Und wie kann der Aushandlungsprozess zwischen ihnen lösungsorientierter gestaltet werden? Es fliessen Expertisen aus der sozialwissenschaftlichen Risikoforschung, der Ökonomie, der Psychologie und der soziologischen Systemtheorie ein.

siehe auch www.risiko-dialog.ch/projekte/emf.htm und nachfolgendes PDF.

Ergebnisse:
PDF-Datei Begleitstudie zum Mobilfunk-Dialog (Juni 2004)
HTML-Seite Zwischen Vorsorge und Versorgung
NZZ, 16. 8. 2004